Bist du in den Sog von Axel Willner geraten, dann kommst du hier nicht mehr raus, das zeigen ja auch die zahlreichen Remixe für Acts wie Battles oder !!!. Die Tatsache, dass der Schwede und seine 2 Mitmusiker ihr drittes Album in Köln mit "Modernist" Jörg Burger aufgenommen haben, spiegelt sich auch im Sound wieder. Das Erbe deutscher Elektronik-Pioniere schimmert immer durch in den langgezogenen Tracks zwischen 7 und 11 Minuten. Die Korrespondenz von Loop-Techno mit vermehrt analogem Instrumentarium wie Kontrabass und Klavier zum repetitiven Regiment von in die Endlosigkeit groovenden Bass und Schlagzeug-Figuren unterlegt mit auf- und untergehenden Synthiechordsonnen und-monden funktioniert blendend auf dem 3. Album, dass einen zieht und zieht und zieht. Großartig. *Kompakt