Wirklich einordnen ließen sich die Bremer Mörser ja noch nie. Für Death Metal zu grindig, für Grindcore zu tödlich, für Powerviolence zu metallisch, für Metal zu corig, für Core zu wenig Core. Nicht nur das spricht für einen hohen Eigenständigkeitsfaktor, sondern auch die originellen Parts, die immer wieder den Wall der Standards durchbrachen und auf dem aktuellen Werk auch wieder durchbrechen. Gnadenloses Blastbeatgeballer, flinke und teils ganz schön knifflige Riffs, verdrehte Rhythmussprengsel, vernichtende Grooves und diese Mörser-typischen Harmonien und Melodiefragmente bilden das Fundament dieses kompromisslosen Brechers, welcher so einige aktuelle Brutalo-Releases da stehen lässt wie ein Hauskätzchen neben einem hungrigen Löwen. * La Familia