Artwork by John Baizley (Baroness), produced by Jack Endino (High on Fire, Soundgarden) * Kaum erklingen die ersten Töne des Openers "Brewing the Storm", steigt das Verlangen die Redneckkluft auszumotten, mit dem lautesten Gitarristen der 70er-Jahre Jagdgelüsten zu fröhnen, oder zumindest eine Brise Southern-Feeling in Form von ZZ Top, Lynyrd Skynyrd, Buzzoven und Eyehategod ins werte Eigenheim zu holen. Kein Wunder, stammen Black Tusk doch aus Savannah (der Heimat von Baroness und Kylesa), und ihre Voodoo-Sludge-Suppe, aus oben genannten Zutaten, kocht so heiß wie die dortige Hitze, schmeckt nach Schweiß, Bud Light aus der Dose, nach drei Tonnen Weed und mindestens einer Trailerpark-Romanze. Auch der dreistimmige Urgeschrei(hoch/tief)-Gesang (think of Kylesa), die ultra-brachialen (Stoner)Grooves, aber auch die tätowierte, bleiche Haut, die übel-riechende Kutte und ein Bart aus dem Billy-Gibbons-Bausatzkasten, schreien förmlich nach Beer, Boobs & Engines. * Relapse