Keineswegs ein Konzertmitschnitt, sondern das 3. Studioalbum des texanischen Quartetts. Stilistisch bleiben sich die seltsamen Jungs treu. Ryan Sambols großartiger, extravaganter Gesangsstil - am ehesten mit einem etwas angeschlagenen, jungen Bob Dylan vergleichbar - schlingert und strauchelt durch so großartige Songs wie "Me And You" und "Saddest", die mit tollen Klavier-Hooks aufwarten und den Geist der Swinging Sixties heraufbeschwören. Viele tolle schrabbelige, vom R&B der alten tage geküsste Gitarren, eine Mundharmonika und Bezüge zu den Rolling Stones und Kinks und der britischen Pub- Baggage des 60s-Beat machen aus diesem Album ein zitatreiches wie gleichzeitiges eigenständiges Retrovergnügen zwischen den Kontinenten. Ein Pint Guiness bitte. *Rough Trade