Ein für Planet Mu-verhältnisse ungewöhnliches Album, das musikalisch Orte irgendwo zwischen einer Fantasiewelt und der realen Welt erforscht. Jamie Teasdale bezieht sich bei seinen plunkernden, aber auch flächigen Ambientsound auf Pioniere wie Tangerine Dream oder Vangelis, die er mit den shuffelnden Beats des Chicago-Footwork-Sounds und den Drumcomputern des Coke Rap konfrontiert. Eine ungewöhnliche, futuristische, ambivalente Vision und Kombination, die zum Tagträumen anregt, aber den Hörer dank der Direktheit der Beatkanonaden im Zeitgeist hält. Ein cineastisches Album, das wie die Utopie einer überstilisierten, perfekten Welt klingt. *Planet Mu