2x 180g-Vinyl. Vorzeigealbum in Sachen Annäherung elektronischer Musik an Singer-Songwriting ohne dass einem unbedingt der Ausdruck Indietronica in den Sinn käme. César Urbina scheint den Dancefloor leid zu sein. Auch wenn er bei manchen Songs tanzbare Beats nutzt, ist sein neues Album auch gleichzeitig eine Mischung aus Psychedelic und Dream-Pop. Dafür sorgen die zahlreichen akustischen Instrumente und Texturen, die er immer wieder in Szenarien aus aus trippiger Electronica und Dub tauchen lässt. Die tendenzen sind unterschiedlich, manchmal mit Gesang in Richtung Pop, ohne Gesang geht die Destination eher in Richtung Ambient-Soundtrack, aber mit schöner, eigener Note. *Infine