Auch auf ihrem 3. Album zerfleischen die Waliser Neo/New/No/Now/Non/Post/Wave auf melodische wie brachiale Art und Weise. Musik, zu der man Läden anzünden möchte, aufmüpfig, hymnisch und mit dem Dreck eines verzerrten Basses, angepunkten Gitarrenriffs und Industrialelementen behaftet. Aus dem Chaos schälen sich kaltherzige Songs mit massiver Wucht, die düsterer und gemeiner als auf dem letzten Album klingen. Minimalistischer, von Wire bis PIL inspirierter Post-Punk in Songs rund um Herzattacken, rollende Köpfe, Autounfälle, John Denver, Paul Daniels, Fleisch, Stammesgeschichten und die Sucht, auf Unfälle zu wetten auch immer Pate. *This is fake DIY