Vielleicht die interessanteste Entdeckung auf dem Third Man-Label neben den Projekten, bei denen Jack White selbst als Musiker beteiligt war. Die 4 Mädels sehen aus wie eine Mischung aus Ex-White Struipes-Drummerin Meg und Helena Bonham Carter in Tim Burton´s Sweeney Todd-Verfilmung. Auch ihre Songs können sich mehr als hören lassen, die Basis ist dick produzierter garagig angehauchter Rock mit schiebenden Gitarrenlicks und einem punkig-schrammeligen Gestus. Die 60er spielen beim Songwriting genauso eine Rolle wie angepunkter Rock´n Roll, ein bisschen rough Soul with a modern twist und Pop darf auch sein. Erinnert bei einigen Songs an ältere Yeah Yeah Yeahs, emanzipieren sich aber von deren Sound mehr als einmal mit bluesiger Erdigkeit und Doors-artiger Orgel im Wechsel mit druckvollen Gitarren. Cools Quartett. *Third Man