Hierzulande immer noch ein Geheimtip, dabei geht die Musik von Auguste Arthur Bondy massiv unter die Haut. Irgendwo Folk, irgendwie Indie, irgendwo Americana und irgendwie auch Pop. Und Bondy liebt Keyboard-Orgel-Flächen, die seine Songs in düstere, gerne etwas verwaschene Stimmung versetzen, und natürlich auch Akustik- und eine geiserhaft gespielte Pedal Steelgitarre, kontrastiert von seinem hoffnungsvollen Gesang und klarer Stimme. Subtile, dichte Musik, die am American Songbook schnuppert und vielfältig instrumentiert ist, aber doch immer auf der "Indie-"Seite. Irgendwo zwischen Wilco, Bonnie und Folk Noir. *PIAS