Man merkt auch ihrem 2. Album von Alpha bis Omega an, dass Milo Cordell und Robbie Furze absolute Profis sind, wenn es darum geht Ohrwürmer für den Alternative-Pop-tanzflur zu schreiben. Die Songs bewegen sich wiederum in der Grauzone von Rock mit hymnischen Gesangshooklines und einer Vielzahl und Vielfalt von schwirrenden Sounds und drückenden Drums. Markenzeichen ist wiederum der hohe, mitreissende skandiert-melodiöse Gesang und ihre fast schon unheimliche Fähigkeit zum potentiellen Hit. Davon findet man hier reihenweise, umgesetzt mit der fetten Produktion von Paul Epworth (Adele, Plan B u.a.), dem Mix von Alan Moulder (Depeche mode). Eine durchweg positive Energie entlocken sie ihren elektroakustischen Mitteln mit einer etwas stärkeren elektronischen Betonung. Schliesslich bauen sie ihre Songs zunächst aus Beats und Samples, auf die die beiden anschliessend Gitarren und Gesang aufsetzen. Opulenter Euphoriebringer mit vielen Querverweisen, wie man es auf diesem Niveau selten findet. *4AD