Auf ihrem ungewöhnlichen Debut bracuht das Kacey Underwood und Alice Costelloe nur jeweils eine Gitarre und ihre Stimme, um eine Musik voller Freiheit und Losgelöstheit zu erschaffen. Das hat nicht viel mit Folk zu tun, sondern mit der Essenz des Songs an sich, die sie mit meist unterschiedlichen Graden der Verzerrungen auf den Klampfen und dem Kontrast seiner etwas heiseren und ihrer klaren Stimme, ein ums andere Mal grandios freilegen. Nichts anderes zählt. Neben einem hohen Maß an Leidenschaft und einer gewissen Rauheit Coolness beeindruckt, wie sie aus den Gitarren alles herausholen, mit Schrammeln bis Feedbacks. Ein persönliches, mitreissendes, manchmal nachdenkliches Album, bei dem es immer unter der Oberfläche zu brodeln scheint. *Mute