In ihrer rauchigen Stimme schwingt immer Melancholie und Schmerz mit, das zeigt sich mehr denn je auf ihrem 3. Album, einer Hommage an das Werk von Nina Simone in Gestalt von 13 Songs, die sie zusammen mit französischen Musikern wundervoll reinterpetiert hat. Ihre ersten beiden Alben tangierten auch den Soul und Pop, auf dem dritten ist sie mit Schwermut und Gänsehaut eindeutig im Jazz zuhause mit einer Stimme, deren geistige Verwandtschaft zu Simone beeindruckt und innerhalb toller Slow Motion-Versionen mit viel Tiefgang und Eleganz. *Emarcy