Man kann sich leicht verlieren in der Soundwelt des Quintetts aus Brooklyn. Prachtvoll produziert und arrangiert, mit Band und Orchesterinstrumenten und etwas Electronica, mit Gespür für Dynamik, für die Anmut der ganz ruhigen und die satte Überwältigung der opulenten Stellen in ihrer vielschichtigen Musik mit viel Gespür für Emotion. In die Tiefe gehender, progressiver Indiepop, der sich nicht mit einfachen Schemen begnügen möchte, sondern seine Schönheit in ausbordenden Songs entfaltet. Und mit Kyle Wilson haben sie einen aussergewöhnlichen Sänger, der dem Ganzen ohne zuviel Exaltiertheit das Besondere schenkt und der in den Falsettlagen die Lücke zwischen Prince und den Wild Beasts ausfüllen kann. Leichtfüssig, beseelt und doch dramatisch. Field Music trifft auf die Doves, Efterklang trifft auf British Sea Power. *Memphis Industries