Ein ziemlich furioser Ritt, eine Reise um die Welt, statt auf einer Rakete sitzt man auf meist einem angehousten, diskoiden Beat und geniesst den Ausblich aus Sicht des sogenannten Future Bass. Der 26-jährige Pariser Produzent Benoît Heitz alias Surkin hat sein Debüt-Album wie eine Mischung aus Radioshow und Mixtape gestaltet, man kann von vorne bis hinten die Hüften kreisen lassen zu einem Sound, der sich aus diversen Spielarten US-amerikanischer Elektronik speist wie Ghetto Tech oder Miami Bass, aber auch den typisch französischen Anstrich besitzt und sich extrem gerne an der gesamten Synthie-Soundpalette und Eingängigkeit der Sampleästhetik der 80er bedient, aber rythmisch zusätzlich einiges zu bieten hat, immer wieder grandios abtaucht und ausserdem irrwitzigste Filterfahrten zu bieten hat. Am Mikrofon unterstützt von Detroits Ann Saunderson und Chicagos Kevin Irving ("Move Your Body" / Marshall Jefferson) und Labelmate Bobmo. *Because