Die dänische Musikergemeinschaft um Jannis Noya Makrigiannis verbindet auf seinem 2. Album getragen von den Schwingen dessen hoher pastoral-klarer, manchmal fast geschlechtsloser Stimme orchestralen Pop mit Folkanleihen mit verstärkt 80er-Jahre-Ästhetik und romantischem New Wave-Pop. Ein intelligent kredenztes Gemisch, das es wagt, in einem Song treibenden Neu!-Beat reiten zu lassen, um sich dann plötzlich in psychedelischem Folk zu verlieren. Triefende Streicherburgen dürfen zu Akustikgitarrenschrammelriffs und elegischen Vocals in gleissendes Licht tauchen, aber auch elektronische Grundierungen oder großgestige Popsongs blicken mit sehnsüchtigem Piano-Augenaufschlag herüber. *Ghostly International