Machten die Briten auf ihrem 2009er-Debut mit einem Sound zwischen Beirut und Arcade Fire auf sich aufmerksam, so gelingt ihnen auf ihrem 2. Album ein Riesenschritt nach vorne und der Dreh hin zu einem einerseits homogeneren, eigenständigeren Sound mit einer britischeren Haltung, die stellenweise eine ähnliche Extravaganz bereithält wie Pulp in ihren besten Tagen, sich aber genauso am nach vorne gehenden Großbandfolkrock, wie ihn Arcade Fire machen, orientieren kann (allerdings mit etwas mehr Electronic) oder aber auch mal ein Instrumental in Steve Reich-Manier bereithält. Oftmals agieren sie auch aus einem mit Streichern und Klavier verwendenden Kammerfolkpoprahmen heraus bis hin zu schillernden, von energetischen Drums angetriebenen Indie-Poppsongs, in denen neben den Melodien und dem Song-Aufbau immer ein paar Elemente um den Finger wickeln. Riesenschritt nach vorne, tolles Songwriting, klasse Sound! *Atlantic