Pures Songwriting, die Essenz der Seele des ehemaligen Frontmanns des legendären Bostoner Trios Karate und der Glorytellers findet man auf seineem ersten Soloalbum seit 2002. Sein gelassener Bariton und die Klarheit seiner Stimme erinnert in der Stimmung an Tony Joe White und Leonard Cohen, während sein kunstvolles Fingerpicking auf der Gitarre eine Ahnenlinie zu Mississippi John Hurt, Sam McGhee, Elizabeth Cotton oder Blind Arthur Blake vermuten lässt. Farina will sich nicht aufdrängen, beweist aber eine Menge Charisma auf diesem authentischen, folkig-lockeren Album, auf dem kein Staub liegt und das sich auch nicht retro verhalten will. *Damnably