Die Vorab-EP und ein Blick auf die Besetzung versprachen schon einiges, und "A love of shared disasters" ist bei weitem das, was man erwarten konnte von einer Band bestehend aus Justin Greaves (Electric Wizard) und Dominic Aitchison (Mogwai), dazu zwei weitere Mitstreiter und unzählige Gäste, das alles auf Portisheads Label. Kaum ein Song klingt wie der andere, gemeinsam ist ihnen v.a. die dichte Atmosphäre und die fast schon mystische Stimmung, die sich düster und doch dezent durch das Album zieht, sehr lange Instrumentalpassagen, getragen von Piano und staubtrockenen Gitarren über denen Geier kreisen, sowie teils orchestralen Streichern und Bläsern. Die Erfahrung der vorherigen Bands verbinden sich zu einem beeindruckenden Stimmungsbild zwischen Kepler, Sigur Ros, Grails, Woven Hand und Earth, teils schon an der Grenze zum John Carpenter-soundtrackhaften, teils sehr Drone-artig. Selten brechen sie aus, sondern suchen die Tiefe eher in der Stimmung und der Zurückhaltung, oft untermalt von antik und mythologisch anmutenden Chorälen; macht die Sache nicht weniger spannend, und v.a. einzigartig. 12 lange Stücke * Invada.