Der Kanadier lässt sich nicht so einfach in die Songwriterschublade schieben, dazu ist der Sound seines 2. Albums zu vielfältig, geht zu tief und bewegt sich zu sehr zwischen Leise und Lauter. Sein Songwriting spielt meisterlich mit Melodien und Dynamik. Mangan beherrscht den Kammerfolkpop, der sich fast schon cineastisch eingesetzten Bläsersektionen bedient, genauso wie schnellere, rockige Stücke mit unruhiger Gitarre und kurzen Stops im Arcade Fire-Modus, aber auch introvertiertere Herangehensweisen mit Streichern und leisen Akustikgitarren oder postrockiges Wallen, wie man es seit GYBE kennt. Mangan´s Stimme schimmert dabei ähnlich schön wie die von Marcus Mumford. *City Slang