CINDYTALK – sunset and forever (LP Vinyl)

CINDYTALK – sunset and forever (LP Vinyl)

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Auf 400 limitierte 2xLP inkl. Poster. Cindytalk ist über die Jahrzehnte hinweg ein majestätisches Projekt geblieben, das von einem fortwährenden Prozess der Auflösung und Erneuerung geprägt ist. Veränderung war für Cindytalk eine Konstante, ebenso wie die Präsenz des schottischen Musikers Cinder, der das Projekt seit den frühen 80er Jahren leitet. Die ersten Cindytalk-Alben zeichneten sich durch eine düstere Theatralik aus Post-Punk-Dissonanzen und erbärmlicher Rock-Dekonstruktion aus, die industrielle Klagelieder mit Cinders seligen Vocals verbanden – denselben Vocals, die einst auf den frühesten Aufnahmen von This Mortal Coil und Cocteau Twins zu hören waren und Cinder für immer mit der 4AD-Tradition verbanden. Aber selbst auf diesen Alben, Camouflage Heart und In This World, drängte Cinder die Band dazu, das Studio als Werkzeug für eine weitere Abstraktion von durchnässten Drones, spinnwebartigen dunklen Eleganz und verfallenen Texturen zu nutzen. Zu Beginn der 2000er Jahre hatte Cinder Cindytalk durch die granularen Prozesse der Digitalia mit einer Handvoll ebenso gefeierter Werke des aus Glitches entstandenen Expressionismus für Editions Mego neu erfunden. Cinder erklärt: „Diese Elemente schlugen Wurzeln in unserem Sound und begannen, die Form unseres Schaffens organisch zu verändern. Die abgefahrene Rockmusik trat in den Hintergrund und die elektroakustischen Abstraktionen traten in den Vordergrund. Spulen wir vor zum Beginn des 21. Jahrhunderts und meinem ersten Laptop. Es schien mir ganz natürlich, dass ich diesen Teil meiner neuen klanglichen Reise dort beginnen musste. Um diese und neue Gebiete weiter zu erkunden. Sunset and Forever ist untrennbar mit dem verbunden, was vorher war.“ Sunset and Forever ist ein labyrinthisches Opus, das zu den Themen des Heiligen und Profanen zurückkehrt, die sich durch alle Aufnahmen von Cindytalk ziehen, wenn auch in unterschiedlicher Form. Der Eröffnungstrack „Embers of Last Leaves” ist ein eindringliches Stück mit wellenförmigen, zyklischen Tönen, die sich mit Cinders eigener Stimme zu einem traurigen Choral verflechten. Elektronische Drum-Kicks und Bass-Drops untermalen die apokalyptische Bedrohung von „Tower of the Sun”, dienen jedoch nicht als rhythmisches Gerüst, sondern als malerische Geräusche, die die maschinelle Dissonanz weiter stören und verstören. Eine filmische Radiolumineszenz blüht aus der gemilderten Elektronik in „For Those Eyes, Shadows Of Flowers” auf. Das Finale „I See Her in Everywhere” bildet den Abschluss des Eröffnungstracks mit einem scheinbar menschlichen Chor, der aus elektronischen Tönen aufgebaut ist, die in kathedralenartiger Ehrfurcht gegossen sind. Die Klänge mögen bisweilen denen von Fennesz, Holly Herndon oder sogar Lovesliescrushing ähneln, aber Sunset and Forever bleibt rein und einfach Cindytalk. *The Helen Scarsdale Agency

LPx2 34.90€*
Available Jan 30, 2026

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