CROZ BOYCE – s/t (CD, LP Vinyl)

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Was wäre, wenn 40 Minuten Instrumentalmusik, die von zwei alten Freunden komponiert wurde, die Dateien über Staatsgrenzen hinweg austauschten, die Bandbreite menschlicher Erfahrungen einfangen könnten, oder zumindest einen unverhältnismäßig großen Teil davon – Sorgen und Kameradschaft, Hoffnung und Frustration, Zärtlichkeit und Absurdität? Das ist die Frage, die sich durch die neun Titel des selbstbetitelten Debüts von Croz Boyce zieht, dem Duo zweier Musiker, die einige der neugierigsten Musikstücke des letzten Vierteljahrhunderts geschaffen haben: Dave Portner (Avey Tare) und Brian Weitz (Geologist) von Animal Collective. Ihr gemeinsames Album als Croz Boyce ist eine Platte mit sanften oder unruhigen Akustikgitarrenklängen und Elektronik. Mindestens die Hälfte des Albums wirkt wie eine wortlose Meditation über diese unruhigen Zeiten, über das endlose Auftauchen schlechter Schlagzeilen und das Herunterzählen der Weltuntergangsuhr. "Father Karras", das Weitz begonnen hat, suggeriert zwei nervös aneinander geriebene Hände, dessen Saiten kratzen und verzerrte Synthesizer-Linien und Derek Bailey-Gitarre eine Landschaft der Unsicherheit abstecken. Und "Steven’s Sunshine Rejected" ist irgendwie ein ganz schöner bummer. Portners heruntergestimmte Gitarre und die melancholischen Slide-Linien bilden einen grauen Spielplatz für Weitz’ Elektronik, die sich wie Windböen hin und her bewegt. Wenn das Tempo in der zweiten Hälfte jedoch anzieht, fühlt es sich an, als würden zwei Menschen, die sich einfach vertrauen, gemeinsam nach etwas Besserem streben. Um es noch einmal zu wiederholen: Diese Beschreibung könnte natürlich komplett falsch sein. Nimm diese Musik doch mit auf eine Wanderung, einen Spaziergang oder einen faulen Tag am Flussufer.*Domino

