THE END – sounds of disaster (CD)

Mike Patton hat ja ein Händchen für aussergewöhnliche Künstler, hier hat er Charles Pierce (aka Giorgio Marauder) ausgegraben, der sein kaum beachtetes Debut auf Hymen Rec. rausgebracht hat. Der Zweitling ist ein spass-gefülltes Werk mit frickeligen aber nicht ungroovy Beats (a la Aphex Twin meets Wevie Stonder) und einer unglaublich coolen Sammlung an fetten, orchestralen oder loungigen oder surfigen Samples aus 70er Porno- über Spaghetti-Western bis Krimi-Streifen. Also: Go-Go Dancing meets Kid 606 mässigen Techno-Rave oder die letzte Foetus nur instrumental und fett hochgepitcht und mit überraschenden Samples versehen, die ein Lächeln auf unsere gesichter zaubern wie selten in diesen Zeiten, oder Kaada (Ipecac label-mate) auf Speed. Cool das. * Ipecac.
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